Vernissage eröffnet neue Ausstellung im FRITSCH Technology Center
22.07.2011
Die fränkische Künstlerin Heidi Lauter zeigt atmosphärische Landschaftsgemälde mit nuancierten Lichtstimmungen
"Mehr als den eigentlichen Gegenstand möchte ich das Atmosphärische darstellen sowie das Zwischenspiel von Licht und Farbe einfangen" - so charakterisiert die Künstlerin Heidi Lauter selbst den Antrieb, aus dem ihre Malerei erwächst. Laudator Christoph Fincke fühlte sich angesichts der nun im FRITSCH Technology Center (FTC) in Kitzingen ausgestellten Arbeiten der Bad Kissinger Malerin denn auch mit einigem Recht an das Schaffen der Impressionisten erinnert. Er lobte die Sensitivität der Wahrnehmung, die zarte und differenzierte Farbgebung, die feinen, gebrochenen Lichtstimmungen in den überwiegend mittelformatigen Werken. Inspiriert vom Natureindruck - man darf wohl annehmen: vornehmlich - fränkischer Landschaften schafft die Malerin atmosphärisch dichte, in Lichtführung und Raumaufteilung fein austarierte Kompositionen, die sie selbst durchaus zutreffend als "Naturimpressionen" beschreibt. Gegenständlicher Ausgangspunkt dieser Impressionen ist oft ein bedacht gewählter Ausschnitt, ein Blick auf duftig-tupfiges, licht- und luftdurchflirrtes Blätterwerk, das Lauter mit sicherer Hand zum Atmen bringt.
Heidi Lauter ist, wie es die Vorgabe des Ausstellungsortes fordert, Fränkin. Geboren 1967 in Bad Kissingen, fand sie schon in jungen Jahren zunächst als Autodidaktin zur Malerei. Sie vertiefte ihre handwerklichen Fähigkeiten auf diversen Workshops (beispielsweise der Kunststation Kleinsassen) und trat ab 2001 mit zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland hervor. Mehrere Kunstpreise würdigen ihr Schaffen (Kunstpreises Bad Bocklet, Kunstförderpreis Hollfeld, Merit-Award Kunstpreis Leipzig). Sie ist (nach 4 männlichen Kollegen) die erste Malerin, die ihre Arbeiten in der FTC Galerie zeigt, die der Markt Einersheimer Bäckereianlagenhersteller FRITSCH eingerichtet hat, um fränkischen Künstlerinnen und Künstlern eine zusätzliche Präsentationsgelegenheit zu bieten, wie Marketingleiter Dieter Wolf den zahlreichen Gästen der Vernissage berichtete.
Für die musikalische Umrahmung der Ausstellungseröffnung sorgten Nadine Winziers und Stefan Degner mit überaus einleuchtenden, zugleich höchst individuellen Arrangements klassischer Swing und West Coast Jazz Interpretationen und eigener Stücke für Saxophon und Gitarre.
Die Ausstellung kann noch bis Ende Januar 2012 besichtigt werden. Um eine kurze telefonische Anmeldung und Terminabsprache beim FRITSCH Technology Center wird jedoch gebeten (Tel.: 09321 / 3901-15).







