„Investieren statt Outsourcen!“
04.05.2011
Spektakuläre Bilder gab es am 14. April in Markt Einersheim bei der Lieferung der hochmodernen hydraulischen Abkantpresse. Ein knallroter Autokran hat die 15 Tonnen schwere Maschine über das Dach die Fertigungshalle eingehoben. Sie ist 3,60 m lang und 5 m breit. Bleche von 0,4 bis 8 mm kann sie problemlos biegen.
Die FRITSCH Firmenleitung hat sich für ein neues Modell aus der LVD Abkantpressen-Baureihe entschieden. Das beweist wieder, dass ein Premium - Hersteller bevorzugt mit der Maschine eines Marktführers arbeitet. Nach 20 Jahren intensiver Nutzung im Schichtdienst, beim internationalen Bäckereimaschinenhersteller FRITSCH, wurde die alte Abkantpresse ausrangiert und durch eine neue hydraulische Abkantpresse ersetzt.
Diese neue Biegemaschine, hat viele Vorzüge für die Sicherung des Produktionsstandortes im fränkischen Markt Einersheim. Mit ihrer Unterstützung können wesentlich mehr Blechteile gebogen werden. Jetzt können sogar Rundmaterial auf der Maschine gefertigt werden, was vorher nicht möglich war. Mit der neuen Abkantpresse hat FRITSCH sich entschieden weniger Fertigung auszulagern und von Fremd-Zulieferern herstellen zu lassen.
Das hat ganz klare Vorteile, so bleibt das Know-how des Premium -Bäckereimaschinenhersteller in der Firma und muss nicht nach außen gegeben werden. „Auch die Abhängigkeit von Fremdlieferanten verringert sich dadurch“, betont Kai Kasper, der Leiter der spanlosen Fertigung. Darüber hinaus können die FRITSCH Mitarbeiter in der Fertigung davon ausgehen, dass ihnen die Arbeit nicht so schnell ausgehen wird.
Kai Kasper sagt, dass nun hausintern auch komplexere Teile gefertigt werden können. Die fertigen Blechteile, die die Maschine herstellt sind beispielsweise Maschinen-Abdeckhauben, Verkleidungshauben oder Teigeinlasstrichter.
Die Maschine ist nicht nur sehr leistungsstark, sie ist auch „intelligent“. Denn sie hat eine intuitive und leistungsstarke CADMAN® Touch PC -basierende Steuerung. Das reduziert den Zeitraum vom Entwurf bis zum fertigen Teil und optimiert die Biegeergebnisse.
Bei FRITSCH wird seit sechs Jahren in 3-D konstruiert. Die Zeichnungen konnte die alte Maschine jedoch nicht lesen. Also mussten extra für sie neue Pläne gezeichnet werden. „Das war bis jetzt zu zeitaufwendig“, erklärte Kai Kasper. Die Software in der neuen LVD Abkantpresse versteht die 3 D Simulation und nimmt sie direkt als Vorlage für die Werkstückfertigungen. Auch das Programmieren ist einfacher und funktioniert ohne Probebiegungen. Die Ergebnisse sind präziser und jederzeit wiederholbar.





