Das Schlusslagen-Positionierungs-System-News 06.10.09
iba 2009 > iba Rückschau
06.10.2009
Die richtige Lage ist für viele Gebäcke entscheidend. Bei Croissants ist es der Schluss, auf dessen Lage es ankommt. Was der Bäcker bei der händischen Herstellung ganz einfach automatisch richtig macht, braucht maschinell einen gewissen Aufwand und eine Portion konstruktive Intelligenz. Meist wird die Lage in zwei Schritten kontrolliert: ein erster Schritt prüft, ein zweiter korrigiert. Problem dabei: Eine Rückmeldung, ob die Korrektur erfolgreich war, gibt es nicht.
Daher hat FRITSCH in seinem neuen System Überwachung und Ausrichtung in eine einzige Einheit gepackt und gleichzeitig den Anwendungsbereich erheblich ausgeweitet. Das neue Positionierungssystem kann nämlich nicht nur den Schluss bei Croissants richtig ausrichten, sondern ganz generell für jedwede Positionierungs- oder Kontrollaufgabe eingesetzt werden, die mit optischer Unterstützung realisierbar ist, und darüber hinaus sogar noch anwendungsspezifische Sonderformungsaufgaben übernehmen – beispielsweise das Biegen der Croissants. Das System ist daher für ganz unterschiedliche Applikationen und Backwaren anwendbar, bei denen es auf eine präzise Ausrichtung oder auf Lage- und Formkontrollen ankommt.
Das Modul für die Schlusslagenausrichtung schafft mit leistungsfähigen, start-stopp-genauen Servomotoren je nach Produkt bis zu 65 Takte pro Minute und erreicht damit eine Lagegenauigkeit von +/– 15 °. Die Konturerkennung funktioniert bei ganz unterschiedlichen Stückgewichten und Durchmessern. Auch Teigschwankungen bringen es nicht aus der Fassung. Wird das System nicht benötigt, lässt es sich einfach hochkurbeln – so bleiben Umrüstzeiten auf ein absolutes Minimum reduziert.




