






FRITSCH gibt mächtig Gas - Bundeswirtschaftsminister Michael Glos zeigt sich beeindruckt von den Erfolgen
16.10.2008
Der Bäckereianlagenbauer FRITSCH aus dem fränkischen Markt Einersheim hat seinen Gruppenumsatz 2007 gegenüber dem Vorjahr um mehr als 20 % auf nunmehr knapp 90 Millionen Euro gesteigert. Der Auftragseingang nahm im gleichen Zeitraum sogar um 40 % zu. An diesen Zuwächsen sind In- und Ausland gleichermaßen beteiligt. Der Exportanteil des Unternehmens liegt derzeit bei rund 70 %.
Dieser Erfolg des "global players", der als klassisch eigentümergeführtes, mittelständisches Unternehmen im ländlich strukturierten Raum zu Hause ist, hat zwischenzeitlich auch die große Politik aufhorchen lassen. Vor wenigen Tagen stattete Bundeswirtschaftsminister Michael Glos dem neuen FRITSCH TECHNOLOGY CENTER in Kitzingen einen ausführlichen Besuch ab.
In dieser Demonstrationsbackstube können Bäcker auf einer Gesamtfläche von 3000 m² die Anlagen und Maschinen aus dem Hause FRITSCH in unterschiedlichen Kombinationen erproben, neue Produkte entwickeln oder die Herstellung und Qualität ihrer Backwaren gezielt optimieren. Neben dem gesamten ROLLFIX-Programm stehen den Besuchern die Feingebäcklinien EUROLINE und EASYLINE, die Universalsysteme MULTILINE und MULTICUT, eine CTR-System für gewickelte Produkte sowie komplette Industrie-Fertigungslinien (IMPRESSA bread, IMPRESSA pizza, IMPRESSA pretzel) zur Verfügung. Außerdem sind die beiden Laminatoren LAMINATOR 300 und LAMINATOR 3000 im Einsatz. Da von der Teigmacherei über eine industrielle Kühlhalle bis hin zu Gärschränken, Frostern und Backöfen auch alle weiteren notwendigen Anlagen verfügbar sind, kann im FRITSCH TECHNOLOGY CENTER praktisch das gesamte Backwarenprogramm unter Optimalbedingungen realisiert werden. Die Demonstrationsbackstube bietet Platz für gleichzeitig 5 bis 6 Besuchergruppen. Besprechungsräume und eine komplette Konferenzinfrastruktur stehen den Besuchern ebenfalls zur Verfügung.
"Sie sind technologisch hervorragend aufgestellt, im Weltmarkt erfolgreich präsent und hinreichend bekannt für Ihre Innovationsstärke," lobte der Wirtschaftsminister nach dem Rundgang und sprach sogar von einem "Leuchtfeuer des Maschinenbaus", das allerbeste Voraussetzungen auch für eventuelle Krisenzeiten mitbringe. Von der Qualität der Backwaren, die eine FRITSCH-Anlage abliefert, konnte sich Glos gleich anschließend bei einer praktischen Vorführung mit Verkostung überzeugen. Vor seinen Augen entstanden aus dem typisch weichen Teig, den man für rustikale Brot- und Brötchenspezialitäten braucht, auf einer FRITSCH IMPRESSA bread knusprige Spitzgabuettes, eines ums andere wie von Meisterhand.
Geschäftsführer Klaus Fritsch (52) dankte Glos für den Besuch und für die Gelegenheit, aktuelle Themen eines mittelständischen Familienbetriebes auf höchster Ebene zu erörtern. Auch Fritsch sieht sein Unternehmen, das mehr als 500 Mitarbeiter (darunter 30 Azubis) beschäftigt, für eine mögliche Krise sehr gut aufgestellt: "Wir haben eine stabile Balance zwischen nationalen und internationalen Märkten gefunden und wir sind international sehr breit aufgestellt, also beispielsweise auch im Mittleren Osten und in Osteuropa sehr engagiert. Das mindert die Abhängigkeit von der Entwicklung in einzelnen Märkten sehr deutlich."
Dass für den Auslandserfolg die Präsenz in den jeweils lokalen Märkten äußerst wichtig ist, haben die fränkischen Anlagenbauer schon frühzeitig gesehen. In den letzten Jahren wurde das Netzwerk internationaler Vertretungen konsequent weiter ausgebaut. Sieben eigene Niederlassungen in Europa und in den USA und weitere Stützpunkte in mehr als 40 Ländern kümmern sich um die Belange der FRITSCH Kunden. In wenigen Wochen wird außerdem, so Klaus Fritsch, der neue Vertriebsleiter Erhard Braun, der in der Branche kein Unbekannter ist, seine Arbeit aufnehmen. Er werde sich vorrangig mit der Stärkung der internationalen Präsenz und dabei in erster Linie mit den osteuropäischen Partnerländern Polen und Russland beschäftigen.
Bei alledem wird FRITSCH auch in Zukunft an seinem Standort Markt Einersheim und an seiner Qualität "Made in Germany" festhalten – was der ja ebenfalls aus Franken stammende Bundeswirtschaftsminister mit einiger Genugtuung zur Kenntnis nahm. Die Gründe dafür seien vielfältig, sagt Klaus Fritsch, aber an erster Stelle stünden für ihn "unsere exzellenten Mitarbeiter mit ihrem gründlichen Fach-Know-how und ihrer hohen Arbeitsmoral." Im Übrigen liege Markt Einersheim spätestens seit dem Fall der Mauer doch ausgesprochen zentral – "gewissermaßen im Mittelpunkt Europas", sekundierte der Bundeswirtschaftsminister.
Zum Videobeitrag von TV Touring





